Schlag ins Gesicht der Bevölkerung

Was treiben denn die Grünen-Abgeordneten Lindlohr, Schwarz und Gastel für ein seltsames Versteckspiel. Die Öffentlichkeit war eingeladen und durfte das Kraftwerk besichtigen und diese Abgeordneten klären vorab die interessanten Punkte „nicht öffentlich“ mit einem EnBW-Verantwortlichen. Die Bürgermeister mussten draußen bleiben.
Das geht so nicht. Da kommen ein EnBW-Abgesandter, ein paar grüne Abgeordnete und ignorieren die beiden Vertreter der Bürgerinnen und Bürger der Standortgemeinden Altbach und Deizisau. Ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung.
Jahrzehnte lang haben die Bürgermeister und Gemeinderäte aus Altbach und Deizisau die EnBW unterstützt und den Kraftwerkserweiterungen zugestimmt. Natürlich nach langen Verhandlungen und mit umweltschützenden mit Auflagen.
Und jetzt wird hinter verschlossenen Türen gekungelt. Die Standortgemeinden sind doch die Leidtragenden der Energiewende. Zig Hektar wertvolles Gewerbegebiet liegt nahezu brach und bringt den Gemeinden keine Gewerbesteuereinnahmen mehr.
Mehr als „olle Kamellen“ gelutscht hat der EnBWler auch nicht. Ein Biomasse-Kraftwerk war schon vor Jahren ein Thema und verschwand, ebenso schnell wie es gekommen war, in der Versenkung. Gas- oder Dampfanlage, unrealistisch und unbezahlbar.
Stattdessen sollte mit der EnBW darüber verhandelt werden, wie der Steuerausfall kompensiert werden kann, damit zumindest Altbach aus dem Haushaltsloch herauskommt und dringend notwendige Aufgaben erfüllen kann.

Helmut Maschler
CDU Fraktionsvorsitzender Altbach

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